Street/Summer

Happy Birthday, lieber Mini.

Ein halbes Jahrhundert MiniVor genau einem halben Jahrhundert brach die britische Modedesignerin Mary Quant ein Tabu und befreite Frauen von ihren ewig langen Beinkleidern. Weg mit dem Stoff, her mit den langen Beinen! 1962 kam eine Revolution auf den Modemarkt und begleitete die Emanzipation in vollen Zügen. Mehr Bein bedeutete gleichzeitig mehr Freiheit und Ausbruch aus der konservativen, patriarchalischen Gesellschaft.

Der Mini war damals ein klares Zeichen der Unabhängigkeit und Revolution. Ähnlich wie die „Befreiung“ der Vorsage durch Coco Chanel im frühen 20. Jahrhundert. Von vielen Seiten verpönt und gar nicht gerne gesehen, musste Frau ihr neues Kleidungsstück gegen den fiesen Konservatismus verteidigen und trug ihn in den 60er und 70er Jahren bunt, gemustert und auffällig. Hinzu kamen kleine Abwandlungen, wie zum Beispiel das Minikleid – doch auch dies konnte dem Mini nichts anhaben.

Trotz kleiner Flaute durch Aerobic-Shorts und Leggins in den 80ern und die abgeschnittenen Levi’s-Jeans der 90er bahnte der Mini sich seinen Weg auch ins neue Jahrtausend. Er blieb und wurde zum Klassiker.                                                                     Es gibt ihn heute in allen denkbaren Variationen, doch nie ist er langweilig.                             Im Gegenteil: gibt es ein besseres Gefühl, als mit High Hehls und kurzem Mini auszugehen? Selbst im Alltag lässt er sich problemlos kombinieren und wirkt auf herrliche Weise aufreizend. Nur die Zeiten, in denen  Frau durch ihn ein Statement setzen wollte, sind wohl vorüber.

Danke, Mary Quant. Happy Birthday, Mini. Auf weitere 50 Jahre!

Theresa

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